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3.11 Rauchwarnmelder
3.12 Rauchableitung aus unterirdischen Geschoßen
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geändert am 01.09.2008

III. Abschnitt
3.11 Rauchwarnmelder

Tote und Verletzte bei Bränden innerhalb von Gebäuden sind überwiegend im zivilen Bereich zu beklagen, wofür hauptsächlich die giftigen Bestandteile von Brandrauch und nur selten die unmittelbare Einwirkung von Feuer verantwortlich sind. Bevor ein Brand auf Teile des Gebäudes übergreift, sind – vor allem nachts – die Bewohner längst im Rauch erstickt. Die stromnetzunabhängig arbeitenden Rauchwarnmelder besitzen eine Batterie und zielen grundsätzlich nur darauf ab, die sich in der Wohnung aufhaltenden Personen frühzeitig zu alarmieren und dadurch die Personensicherheit zu erhöhen. Das kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass nur in Aufenthaltsräumen – ausgenommen Küchen - sowie in Gängen, über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, mindestens ein Rauchwarnmelder vorhanden sein muss. Daraus kann abgeleitet werden, dass etwa in Abstell-, Sanitär- und Lagerräumen oder in Heizräumen keine Rauchwarnmelder vorhanden sein müssen. Da die ÖNORM EN 14604 „Rauchwarnmelder“ europäisch festgelegte Geräteanforderungen enthält, sollte diese zur Beurteilung der Qualität herangezogen werden. Da keine konkreten technischen Lösungen genannt werden, sind weitergehende Lösungen wie z.B. Verkabelung der einzelnen Rauchwarnmelder oder Anschluss an das Stromnetz möglich. In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich festgehalten, dass es sich bei den Rauchwarnmeldern nicht um eine automatische Brandmeldeanlage handelt. Weiters ist zu erwähnen, dass keine automatische Alarmweiterleitung zu einer Empfangszentrale einer ständig besetzten öffentlichen Alarmannahmestelle zu installieren ist.

Basierend auf internationalen Untersuchungen kann abgeschätzt werden, dass das Risiko, bei Bränden in Wohnungen ums Leben zu kommen, durch Installation von Rauchmeldern erheblich verringert wird. Nachdem beispielsweise der Einbau von derartigen Meldern in Großbritannien seit dem Jahr 1992 gesetzlich vorgeschrieben ist, werden Brände viel häufiger entdeckt und ist die Zahl der Brandtoten in Wohnungen merklich zurückgegangen. In Norwegen besteht bereits seit 1990 eine gesetzliche Regelung, wonach in jedem Haushalt ein Rauchmelder pro Etage installiert sein muss. In den Niederlanden wurde die gesetzliche Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern im Jahre 2002 vorgenommen. In Deutschland wurde in den letzten Jahren die Rauchmelder-Pflicht in Wohnungen in vielen Bundesländern intensiv diskutiert, wobei z.B. Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern die entsprechende gesetzliche Bestimmung in ihren Landesbauordnungen inzwischen integriert haben. Hinsichtlich der Verbreitung von Rauchmeldern in privaten Haushalten sind statistische Zahlen vorhanden, wonach in den USA etwa 90 % und in Großbritannien ca. 70 % aller Haushalte zumindest einen Rauchmelder besitzen. In Deutschland und Österreich wird dieser Anteil aber nur auf etwa 5 bis 7 % geschätzt.